WM-Fußballfieber-Studie jetzt für alle gängigen Smartwatches offen
Die Universität Bielefeld weitet ihre WM-Fußballfieber-Studie aus. Ab sofort können Fans mit allen gängigen Smartwatch-Marken teilnehmen, um zu messen, wie Fußballspiele Puls, Stresslevel und Herzfrequenz beeinflussen.
Zunächst war die Teilnahme nur mit Garmin-Geräten möglich. Nun sind zwölf weitere Marken hinzugekommen, darunter Apple Watch, Google Pixel Watch, Samsung, Fitbit, Polar, Withings, Oura und Xiaomi. Die Studie läuft zum Auftakt der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 und erfasst automatisch Herzfrequenz, Stress, Bewegung und Schlaf.

„Wir wollen so viele Fans wie möglich erreichen – unabhängig von der Nationalmannschaft oder der getragenen Smartwatch“, erklärte Professor Dr. Christian Deutscher, Co-Projektleiter an der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft. Auch Professorin Dr. Christiane Fuchs, Co-Projektleiterin, betonte, dass der Einstieg während der gesamten WM möglich sei. Selbst wer nur einzelne Spiele schaue, könne wertvolle Daten liefern.
Die Daten werden anonymisiert und datenschutzkonform ausgewertet. Eine Vorgängerstudie zum DFB-Pokalfinale 2025 hatte bereits gezeigt, dass Stadionbesucher im Schnitt auf 94 Herzschläge pro Minute kamen, TV-Zuschauer auf 79. Nach Toren stiegen die Werte vor Ort teilweise um bis zu 36 Prozent.
Interessierte können sich unter https://uni-bielefeld.de/wmfieber registrieren. Die Studie ist am Fokusbereich QUAMU der Universität Bielefeld angesiedelt.
Redaktion: X-Press Journalistenbüro GbR
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