Vorhofflimmern: Biomarker sagen künftigen Sinusrhythmus voraus
Niedrige Konzentrationen dreier ausgewählter Biomarker im Blut von Menschen mit Vorhofflimmern weisen auf jene Patienten hin, die eine hohe Chance haben, einen Sinusrhythmus zu erreichen. Dies ist das wichtigste Ergebnis dieser Analyse der EAST – AFNET 4 Biomolekülstudie. Dies ist das wichtigste Ergebnis dieser Analyse der EAST – AFNET 4 Biomolekülstudie.
Raumfahrt ändert das Mikrobiom
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Raumfahrt das Mikrobiom des Darms grundlegend verändert. Dies führt zu Erkenntnissen, die für zukünftige Weltraummissionen von Bedeutung sein könnten.
STI werden noch immer unterschätzt
Zum Welttag der sexuellen Gesundheit am 4. September 2024 veröffentlicht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Daten der neuen „LIEBESLEBEN-Studie – Wissen, Einstellungen und Verhalten zu sexueller Gesundheit und sexuell übertragbaren Infektionen (STI)“. Befragt wurden 4.640 Menschen ab 16 Jahren. Die Studie zeigt deutlich die Herausforderungen in der Präventions- und Aufklärungsarbeit rund um STI: So unterschätzen viele Menschen, selbst von einer STI betroffen sein zu können. Das spiegelt sich zum Teil auch im Schutzverhalten wider.
Gesunde Zähne: Biomarker aMMP-8 für den Flug zum Mars
Ohne gesunde Zähne kein Flug zum Mars. Damit dieses Szenario nicht eintritt haben Forschende einen Speicheltests für die Zahngesundheit entwickelt – mit Erfolg.
OP-Robotik: Unimedizin Greifswald setzt auf Da Vinci SP
Die Unimedizin Greifswald bekommt im September zusätzlich zum bereits eingesetzten Da Vinci Xi einen zweiten OP-Roboter: den Da Vinci SP. Es ist das modernste Operationssystem, mit dessen Hilfe über nur einen einzigen Zugang (SP: Single Port) operiert werden kann. Damit ist die Greifswalder Unimedizin die dritte Uniklinik in Deutschland, die diesen Roboter einsetzt.
DEGAM bekräftigt Kritik am GHG
Trotz massiver Kritik hat das Bundeskabinett die Pläne zum „Gesundes-Herz-Gesetz“ verabschiedet. Mit dieser Vorlage werde eine große Chance vertan: Statt echter Prävention zielt der Entwurf vor allem auf nicht-evidenzbasierte Screening-Instrumente und verstärkte Medikalisierung ab. Das jedenfalls betont die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) – und bekräftigt damit ihre Kritik, die sie bereits anlässlich des ersten Referentenentwurfes geäußert hatte.
PFAS-Prävention: Papierflaschen gegen Plastiksucht
Wir sind süchtig nach Plastik und es schadet unserer Umwelt, deshalb sind Papierflaschen ein innovativer Sprung nach vorn, den wir nutzen müssen – das sagt ein preisgekrönter Forscher der University of Surrey.
Covid-19 Todesfälle: MHH-Team sucht Hinterbliebene für Interviews
Das Projekt EMBRACE-ME untersucht, wie Angehörige das Sterben nahestehender Menschen während der Coronazeit erlebt haben.
Unklare Todesursache: Krankenkassen zahlen nicht für molekulare Diagnose bei toten Kindern
Die unklaren Todesursachen von Kindern und Jugendlichen werden hierzulande nur selten erfasst und meist auch nicht weiter diagnostisch aufgearbeitet. Die Gründe hierfür sind fehlende Versorgungsstrukturen und Personalmangel, zudem werden die Leistungen nicht von den Krankenkassen bezahlt. Ein MHH-Projekt will jetzt die genetische Diagnostik und die Beratung für Angehörige von unerwartet verstorbenen Kindern und Jugendlichen in die Regelversorgung bringen.
Durchbruch: Risikogen für bipolare Störung entschlüsselt
Das Risikogen Adenylylcyclase 2 tritt in Zusammenhang mit bipolaren Störungen auf, das bestätigte sich immer wieder in genomweiten Assoziationsstudien. Jetzt gelang der Nachweis eines kausalen Zusammenhangs. Forschende vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPI) wiesen erstmals experimentell nach, dass Mäuse mit einer Risikovariante des Gens Verhaltensveränderungen zeigten, die an Symptome einer manischen Phase bei PatientInnen mit einer bipolaren Störung erinnern. Auch Patienten, oder zumindest ein Teil von ihnen, dürfte nach Ansicht der Forschenden diese Mutation aufweisen. Das könne „langfristig einen Ansatzpunkt für neue, wirksamere und individuellere Therapien bilden“.




