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Die DGKL vertritt als medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft die Interessen der Fachkollegen der Klinischen Chemie und Laboratoriumsmedizin in Deutschland, Europa und der Welt.

Das Leitbild der DGKL

Die DGKL versteht die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Versorgung der Patienten als Antrieb und oberste Handlungsmaxime. Die Mitglieder der DGKL gewährleisten schnelle, präzise und verlässliche Labordiagnostik, welche die Grundlage für korrekte Diagnosen, nachhaltige Prävention und erfolgreiche Behandlungen darstellen. Mit ganzer Kraft setzen sich die Mitglieder der DGKL – im Sinne einer modernen Medizin – für wissenschaftlichen Fortschritt und eine fortwährende Weiterentwicklung der Fachdisziplin ein und garantieren damit wissenschaftliche Exzellenz. Die DGKL trägt mit ihrer Expertise und ihrem nationalen und internationalen Netzwerk maßgeblich dazu bei, die Versorgungs- und Qualitätsstandards in der Klinischen Chemie und Laboratoriumsmedizin hochzuhalten und stetig weiterzuentwickeln.

 

Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e. V.
Alt-Moabit 96a
10559 Berlin

Tel.: +49 (0)30 394 054-16
geschaeftsstelle(at)dgkl.de

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Systemischer Lupus nach Krebsmedikament nicht mehr nachweisbar

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Sie ist aus Sicht des Behandlungsteams der Charité – Universitätsmedizin Berlin äußerst bemerkenswert: Die enorme Verbesserung, die das Krebsmedikament Teclistamab bei einer Patientin mit schwerem systemischem Lupus erythematodes (SLE) erzielt hat. Durch die Autoimmunerkrankung war die 23-Jährige zuletzt auf den Rollstuhl angewiesen. Heute – fast sechs Monate nach Start der Behandlung – ist die Patientin komplett symptomfrei. Ob die Wirkung dauerhaft anhält, bleibt abzuwarten. Der Fall, den das Team jetzt im New England Journal of Medicine veröffentlicht hat, markiert womöglich einen vielversprechenden Startpunkt für weitere Untersuchungen.

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Schwarmintelligenz: Hochschulen launchen neue Ernährungs-App

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In einem Pilotprojekt ermöglicht die App den Nutzenden, einfach und schnell Fotos von ihren Mahlzeiten zu erstellen, hochzuladen und von der App-Community bewerten zu lassen. Untersucht werden soll, ob mit dieser schnellen und einfachen Methode sowie der „Schwarmintelligenz“ der Community das Essverhalten des Einzelnen verbessert werden kann.

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PFAS schädigen das Gehirn

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Ein Forschungsteam des UFZ hat die Auswirkungen von PFAS auf das Gehirn untersucht. Mit einer Kombination aus modernen molekularbiologischen Methoden und dem Zebrafischmodell deckten sie den Wirkmechanismus auf und identifizierten die beteiligten Gene. Diese Gene sind auch beim Menschen vorhanden. Das am UFZ entwickelte Testverfahren könnte auch für die Risikobewertung anderer neurotoxischer Chemikalien genutzt werden.

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Studium: BAföG-Reform 2024 – Fakten, Zahlen, Änderungen

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Mit der Verkündung des 29. BAföG-Änderungsgesetzes am 24. Juli 2024 im Bundesgesetzblatt ändert sich zu Beginn des Wintersemesters einiges für BAföG-Empfängerinnen und –Empfänger. Wir haben die wichtigsten Informationen des Bundesministeriums für Bilung und Forschung (BMBF) zusammengefasst.

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Rettungseinsätze: KIRETT-Wearable gibt Notärzten Nachhilfe

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Leben retten mithilfe von künstlicher Intelligenz: Wissenschaftler der Universität Siegen haben im Rahmen des KIRETT-Projektes ein tragbares Gerät entwickelt, das bei Rettungseinsätzen sichere Prognosen und praktische Handlungsempfehlungen zur Erstversorgung liefert. Es vereint alle bisher bekannten Einsatzdaten der Leitstelle und des Teams vor Ort, misst die Vitaldaten der Patienten und führt alle Informationen auf einem kleinen Gerät zusammen, das Einsatzkräfte am Handgelenk tragen. Besonders bei speziellen Einsatzszenarien wie einem Massenanfall von Verletzten oder einem Schlangenbiss spart das Wearable wertvolle Zeit und gibt konkrete Hilfestellungen.

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Tag der sexuellen Gesundheit setzt auf HPV-Impfung

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Am 4. September ist Tag der sexuellen Gesundheit – das nimmt die Initiative „ENTSCHIEDEN. Gegen Krebs.“ zum Anlass, um mehr über HPV und HPV-bedingte Krebserkrankungen sowie die Möglichkeit einer Impfung auch bei jungen Erwachsenen zu informieren. Denn Infektionen mit Humanen Papillomviren (kurz HPV) zählen zu den häufigsten sexuell übertragenen Infektionen weltweit. Etwa 9 von 10 Menschen infizieren sich im Leben mit HPV.

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Blickbewegungen führen zu verschiedenen Versionen desselben Films

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Forscherinnen der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) haben herausgefunden, dass jedes Gehirn eine eigene Version des Films erlebt und veröffentlichten ihre Ergebnisse im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS). Tatsächlich hat jeder Zuschauer eine etwas eigene Variante des Films im Kopf – und diese Unterschiede lassen sich durch die individuellen Blickbewegungen vorhersagen.

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Labormedizin kann ersten deutschen Quantencomputer erwarten

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Der Einsatz von Quantencomputern auch in der Labormedizin zur Unterstützung komplexer KI-Systeme rückt in greifbare Nähe: Gemeinsam mit 24 deutschen Forschungseinrichtungen und Unternehmen und unter Koordination des Forschungszentrums Jülich arbeitet das Fraunhofer IPMS an einem vollständigem, deutschen Quantencomputer basierend auf supraleitenden Quantenchips und mit verringerten Fehlerraten. Zur Hälfte der Projektlaufzeit kann nun der erste Demonstrator in Betrieb genommen werden. Das CNT des Fraunhofer IPMS steuert seine Expertise aus der hochmodernen, industriekompatiblen CMOS-Halbleiterfertigung bei.

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Geriatrie: Klima und Altern bislang wenig beachtet

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Die Folgen von Klimawandel und Umweltverschmutzung betreffen ältere Menschen aufgrund ihrer erhöhten Vulnerabilität in besonderem Maße. Auf dramatische Weise zeigen dies extreme Hitzeereignisse wie 2021 im kanadischen British Columbia: Dort war die durchschnittliche Zahl der täglichen Zugänge in Notaufnahmen wegen hitzebedingter Erkrankungen 69 Mal höher als im gleichen Zeitraum zwei Jahre zuvor – besonders häufig versorgt werden mussten Personen über 75 Jahre. Auch in Deutschland sind solche Szenarien denkbar und die Expertise von Geriaterinnen und Geriatern ist gefragt.

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IVDR und Labormedizin: DGKL News sammelt Erfahrungsberichte und Fragen

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Die Europäische Verordnung für In-vitro-Diagnostika (IVDR) trat am 26. Mai 2017 in Kraft und hat signifikante Auswirkungen auf die Labormedizin, insbesondere auf die Herstellung und Verwendung von In-vitro-Diagnostika (IVDs). Auf welche Weise die Neuerungen klinische Laboratorien im Alltag betreffen wollen wir in einer losen Folge von Beiträgen beleuchten.

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Digitalisierung & Laborbefund im Gesundheitswesen: „Viele Daten sind schlichtweg nicht in einer für Computer lesbaren Form vorhanden“

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Deutschland setzt massiv auf die Digitalisierung im Gesundheitswesen – allerdings lassen sich viele Daten von Computern gar nicht nutzen. Das soll sich durch die Einführung von medizinischen Informationsobjekten (MIO) ändern. DGKL News sprach mit dem promovierten Facharzt für Labormedizin Jakob Adler über die am kommenden Donnerstag startende MIO Vision in Berlin. Adler hat Medizin in Leipzig und Magdeburg studiert, seine Weiterbildung zum Facharzt für Laboratoriumsmedizin im Labor Prof. Schenk/Dr. Ansorge in Magdeburg absolviert und arbeitet aktuell am Institut für Hämostaseologie und Pharmakologie (IHP) Berlin sowie am Institut für Medizinische Diagnostik (IMD) Berlin. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in der endokrinologischen Labordiagnostik, dem Therapeutischen Drug Monitoring (TDM) sowie der Datenanalyse im Labor. Er engagiert sich in verschiedenen Fachgesellschaften und berufspolitischen Verbänden und hat 2021 die Arbeitsgruppe „Digitale Kompetenz“ innerhalb der DGKL gegründet. Am 5. September 2024 diskutiert Adler im Rahmen der MIO Vision mit anderen Experten zur Zukunft des MIO-Laborbefundes.

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