BMFTR fördert europäische Forschung zum Krebsmetabolismus
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) ruft im Rahmen des EU-Netzwerks TRANSCAN-4 zur Förderung translationaler Projekte zum Krebsmetabolismus auf. Die Richtlinie mit dem Titel „Translationale Forschung zum Krebsmetabolismus: Multidisziplinäre Ansätze für Diagnose und Behandlung“ wurde am 5. Juni 2026 im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Ziel der Fördermaßnahme ist es, internationale Forschungsverbünde zu stärken und das Verständnis metabolischer Veränderungen bei Krebs in die klinische Anwendung zu bringen. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung neuer Biomarker für Diagnose und Überwachung sowie die Nutzung metabolischer Schwachstellen für eine verbesserte Präzisionsmedizin. Die Projekte sollen innovative, personalisierte Ansätze für Diagnose, Patientenstratifizierung und Therapie vorantreiben.

Die Ausschreibung ist Teil des ersten gemeinsamen transnationalen Aufrufs (JTC-2026) von TRANSCAN-4. Beteiligt sind Förderorganisationen aus Deutschland, Österreich, Belgien, Kanada, Frankreich, Ungarn, Israel, Italien, Malta, Polen, Rumänien, der Slowakei, Spanien, Taiwan und der Türkei.
Gefördert werden interdisziplinäre Kooperationsprojekte mit hohem Translationspotenzial, die klinische Relevanz aufweisen müssen. Nicht förderfähig sind reine präklinische Studien mit etablierten Zelllinien sowie klinische Studien der Phasen III und IV. Die Bekanntmachung orientiert sich am Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung.
Interessierte können weitere Details auf der TRANSCAN-Website (transcan.eu) und beim BMFTR einsehen. Die Förderung erfolgt nach nationalen Richtlinien für die jeweiligen Projektanteile.
Original Paper:
Homepage – Bekanntmachung – BMFTR
Redaktion: X-Press Journalistenbüro GbR
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