Paul Ehrlich Contest: Medizinstudierende aus DACH-Region treten in Ulm gegeneinander an
Zum ersten Mal findet der Paul Ehrlich Contest in Ulm statt. Bei der Medizin-Olympiade treten Studierende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Teams gegeneinander an, um komplexe medizinische Aufgaben in Theorie und Praxis zu lösen.
Die Veranstaltung läuft am 25. und 26. Juni im Trainingshospital „ToTrainU“ der Universität Ulm. Gefordert sind Fachwissen, Kombinationsfähigkeit, Reaktionsschnelligkeit und Teamarbeit. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die schnelle Erstellung von Diagnosen anhand von Bildern und Befunden, Multiple-Choice-Fragen aus verschiedenen Fachgebieten sowie praktische Übungen wie Reanimation oder Narkoseeinleitung.
Insgesamt nehmen 16 Universitäten mit je fünfköpfigen Teams teil. Nach einer Vorrunde am Donnerstag qualifizieren sich die sechs besten Teams für die Finalrunde am Freitag. Die Sieger werden am Freitagabend bekanntgegeben.

Eröffnet wird der Wettbewerb am Donnerstag um 10 Uhr vom Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Thomas Wirth. Die Veranstaltung ist für Publikum geöffnet.
Der Paul Ehrlich Contest wird seit 2016 an wechselnden Universitäten im deutschsprachigen Raum ausgetragen. Namensgeber ist der deutsche Mediziner und Nobelpreisträger Paul Ehrlich, der unter anderem das erste Antibiotikum entdeckte.
Der Wettbewerb kürt die besten, engagiertesten und teamfähigsten Medizinstudierenden der DACH-Region, erklärte Dr. Michael Schön vom Institut für Anatomie und Zellbiologie der Universität Ulm, der die Veranstaltung nach Ulm geholt hat. Zugleich biete er eine gute Gelegenheit zum grenzüberschreitenden Austausch.
Redaktion: X-Press Journalistenbüro GbR
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