Neues BVL-Datenportal ermöglicht Visualisierung von Analyseergebnissen
Komplexe Daten lassen sich jetzt mit ein paar Klicks visualisieren. Eine digitale Karte zeigt beispielsweise die Abgabemengen von Antibiotika in Deutschland nach Postleitregionen.
UK stärkt Status als globales Zentrum für klinische Studien
Das National Institute for Health and Care Research (NIHR), Innovate UK, das Advanced Therapy Treatment Centre Network und das Cell and Gene Therapy Catapult (CGT Catapult) haben eine strategische Initiative im Wert von fast 18 Millionen Pfund angekündigt.
Hohe Siliziumdioxidbelastung bei ehemaligen Militärveteranen
Der Gehalt an Siliziumdioxid und Silikaten in der Lunge von Soldatinnen und Soldaten, die in der Vergangenheit im Irak, Afghanistan oder am Horn von Afrika im Einsatz waren, ist deutlich höher ist als in normalem Lungengewebe. Das belegt eine im Fachblatt „International Journal of Environmental Research and Public Health“ veröffentlichte Studie. Die Ergebnisse betreffen womöglich auch das Personal der Bundeswehr.
Prototyp des ersten mobilen KI gestützten MRT-Gerätes kann das Gesundheitswesen revolutionieren
Magnetresonanztomografen liefern ohne den Einsatz ioniserender Strahlung detailreiche Bilder etwa von Kopf oder Knie. Aber nur Kliniken und große Spezialpraxen können sich die großen Geräte leisten. Eine Entwicklung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig könnte das in Zukunft ändern.
Fragmentomics: Blutbasierter Lungenkrebs-Test soll Screenings in unterversorgten US-Gemeinden ermöglichen
City of Hope, eines der größten Krebsforschungszentren in den Vereinigten Staaten, und DELFI Diagnostics wollen die Screening-Raten der labormedizinisch unterversorgten Gemeinden im Bezirk Los Angeles verbessern.
DGKL schreibt Preise im Wert von 75.000 Euro aus
Für besondere wissenschaftliche Leistungen vergibt die Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) Preise in mehreren Kategorien. Angesprochen werden dabei Forschende im Nachwuchsbereich oder bereits Etablierte.
FDA lässt ersten molekularen Test zum Screening von Blutspendern auf Malaria zu
Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat einen vom Schweizer Unternehmen Roche entwickelten Malaria-Test zugelassen. Der Test soll medizinisches Fachpersonal dabei unterstützen, das potenzielle Risiko einer Infektion von Patienten durch transfundierte Blutprodukte zu verringern.
PFAS bleiben weiterhin ein ernsthaftes Problem
Bei einer gemeinsamen Testreihe von 14 Umweltschutzgruppen aus vier Kontinenten, darunter auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), wurden in 35 von 56 getesteten Kinderoutdoorjacken (62,5 Prozent) PFAS nachgewiesen. In 16 Fällen waren in der EU geltende Grenzwerte der per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen überschritten. Am häufigsten wurde PFOA (Perfluoroctansäure) nachgewiesen, eine hochtoxische PFAS-Verbindung, die für ein weltweites Verbot gelistet ist. PFAS lassen sich im Blutserum nachweisen – und haben erhebliche Auswirkungen auf den menschlichen Organismus. So scheint die auch Bildung von Antikörpern nach Impfungen reduziert zu sein.
KI, Liquid Profiling, Data Management: DGKL stellt Zukunftsthemen auf der analytica conference 2024 vor
Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) ist wissenschaftlicher Partner der analytica conference 2024. Diese findet vom 9. bis zum 11. April im ICM – International Congress Center Messe München statt. Die Teilnahme an der Conference ist für alle Besucher der analytica kostenfrei. Neben der DGKL zeichnen auch die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und die Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) für die wissenschaftliche Zusammenstellung der analytica conference verantwortlich.
Fachkräftemangel: Internationale Talente könnten auch Deutschlands Laboratoriumsmedizin stützen
Der Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften gilt als eine der größten Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft. Auch Deutschlands Laboratoriumsmedizin ist davon betroffen – und die Sparte gilt dabei als systemrelevant. Denn ohne gut ausgebildeten Nachwuchs gibt es irgendwann keine klinischen Laboruntersuchungen mehr. Dadurch droht der Kollaps des gesamten Gesundheitswesens. Einen möglichen Ausweg aus dem Worst Case Szenario bietet die Gewinnung internationaler Talente, wie die Friedrich-Schiller-Universität Jena jetzt gemeinsam mit der Ernst-Abbe-Hochschule (EAH) Jena demonstriert.




