Extended Reality für das digitale Gesundheitswesen
Unter dem Motto „eXtending Realities in Healthcare” findet am 13. September die Fachtagung build.well.being 2024 an der FH St. Pölten statt. Das Digital- Healthcare-Event vernetzt Gesundheitswissenschaftler mit Technikern, Forschung mit innovativen Ideen von...
Radiometer feiert 70 Jahre Diagnostik in der Akutversorgung
1954 brachte Radiometer den weltweit ersten kommerziell erhältlichen Blutgasanalysator auf den Markt. Dieses Ereignis katapultierte das kleine dänische Unternehmen, das Geräte für die Radioindustrie herstellte, in die Welt der Diagnostik in der Akutversorgung. „Der...
Neue Unterstützung für Menschen mit Netzhauterkrankungen: Temedica und Roche launchen digitalen Begleiter „Retinora“
Die Roche Pharma AG und das Münchner Health-Insights-Unternehmen Temedica kündigen im Rahmen einer engen und langjährigen Kooperation den Start des digitalen Patient:innenbegleiters Retinora an. Die digitale Begleit-App Retinora wurde speziell für Betroffene...
Politikversagen: Nur 17 Prozent der jungen Intensivmediziner fühlen sich gut vorbereitet
Nur 17 Prozent der jungen Intensivmediziner und ein Drittel der Pflegefachpersonen fühlen sich nach der Einarbeitung ausreichend genug auf ihre Arbeit vorbereitet. Einer der Gründe ist die finanzielle Vernachlässigung der Notfallmedizin durch die Politik. Zu diesem Ergebnis gelangt ein interdisziplinäres und multiprofessionelles Positionspapier zur Einarbeitung in der Intensivmedizin, das unter Federführung der Jungen DIVI, einer Initiative der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), erschien.
DGAI publiziert Positionspapier zur Zukunft der Notfallmedizin
Um die Qualität der notfallmedizinischen Versorgung in Deutschland auch zukünftig sicherzustellen, hat sich die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie in einem Grundsatzpapier, veröffentlicht.
Erst Bier, dann Diagnostik: „EPR-on-a-Chip“-Sensor weist freie Radikale nach
Der neue EPRoC-Sensor soll zunächst bei der Herstellung von Olivenöl und Bier eingesetzt werden, um die Qualität dieser Produkte zu sichern – danach sollen Anwendungen in der medizinischen Diagnostik folgen.
Systemischer Lupus nach Krebsmedikament nicht mehr nachweisbar
Sie ist aus Sicht des Behandlungsteams der Charité – Universitätsmedizin Berlin äußerst bemerkenswert: Die enorme Verbesserung, die das Krebsmedikament Teclistamab bei einer Patientin mit schwerem systemischem Lupus erythematodes (SLE) erzielt hat. Durch die Autoimmunerkrankung war die 23-Jährige zuletzt auf den Rollstuhl angewiesen. Heute – fast sechs Monate nach Start der Behandlung – ist die Patientin komplett symptomfrei. Ob die Wirkung dauerhaft anhält, bleibt abzuwarten. Der Fall, den das Team jetzt im New England Journal of Medicine veröffentlicht hat, markiert womöglich einen vielversprechenden Startpunkt für weitere Untersuchungen.
Schwarmintelligenz: Hochschulen launchen neue Ernährungs-App
In einem Pilotprojekt ermöglicht die App den Nutzenden, einfach und schnell Fotos von ihren Mahlzeiten zu erstellen, hochzuladen und von der App-Community bewerten zu lassen. Untersucht werden soll, ob mit dieser schnellen und einfachen Methode sowie der „Schwarmintelligenz“ der Community das Essverhalten des Einzelnen verbessert werden kann.
Herzinsuffizienz: Behandlung mit MitraClip senkt Krankenhauseinweisungen um 41 Prozent
In einer internationalen Studie konnten Wissenschaftler des Herzzentrums der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und des Deutschen Herzzentrums der Charité (DHZC) nachweisen, dass der Einsatz des MitraClip-Verfahrens bei Herzschwäche-Patienten deren Lebensqualität deutlich verbessert und die Zahl der Krankenhauseinweisungen reduziert.
PFAS schädigen das Gehirn
Ein Forschungsteam des UFZ hat die Auswirkungen von PFAS auf das Gehirn untersucht. Mit einer Kombination aus modernen molekularbiologischen Methoden und dem Zebrafischmodell deckten sie den Wirkmechanismus auf und identifizierten die beteiligten Gene. Diese Gene sind auch beim Menschen vorhanden. Das am UFZ entwickelte Testverfahren könnte auch für die Risikobewertung anderer neurotoxischer Chemikalien genutzt werden.




