analytica 2026: Siemens-Studie setzt neue Standards für Laborlüftung in Life Sciences
Siemens hat anlässlich der analytica 2026 die Ergebnisse der weltweit ersten unabhängigen Vergleichsstudie zu Laborlüftungssystemen im Life-Science-Bereich vorgestellt. Die Studie PEARL liefert erstmals vergleichbare Daten unter realen Belastungsbedingungen und ermöglicht eine direkte Anwendung bei Planung, Optimierung und Betrieb von Laboren weltweit.
Die Untersuchung wurde zwischen November 2024 und Februar 2025 gemeinsam mit der H. Lüdi + Co. AG und der Hochschule Luzern als unabhängigem Prüfinstitut durchgeführt. Dabei wurden drei unterschiedliche Luftzufuhranlagen in sieben Konfigurationen unter kontrollierten Bedingungen geregelt und bis an ihre Grenzen belastet. Im Mittelpunkt stand der Vergleich von Sicherheit, Kontaminationskontrolle, Benutzerkomfort, Systemflexibilität, Anpassungsfähigkeit und Lüftungseffizienz.

Die Ergebnisse zeigen, dass eine präzise Volumenstromregelung entscheidend ist. Eine Überversorgung mit Luft beeinträchtigt kontrollierte Bedingungen und führt zu höheren Kosten sowie höheren CO₂-Emissionen. In manchen Szenarien war weniger als die Hälfte der bisher üblichen Luftmenge ausreichend. Dadurch stieg die Belüftungseffizienz um 45 Prozent, gefährliche Gase und Wärme wurden besser abgeführt. Zudem verkürzte sich die Erholzeit nach einem simulierten Verschütten um bis zu 29 Prozent, was Sicherheit und Komfort der Nutzer deutlich verbessert.
Siemens entwickelt das Smart Lab Ecosystem weiter, um Labore der Zukunft sicherer, anpassungsfähiger und nachhaltiger zu gestalten. Die Studienergebnisse sollen Planern und Betreibern weltweit als Grundlage für optimierte Lüftungskonzepte dienen.
Mehr dazu:
Projekt PEARL: Aufführung enthüllt | Siemens
Redaktion: X-Press Journalistenbüro GbR
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