Thieme und Klett Sprachen starten digitales Lernprogramm zur Approbation ausländischer Ärztinnen und Ärzte
Der digitale Gesundheitsdienstleister Thieme und der Sprachenspezialist Ernst Klett Sprachen haben ein gemeinsames digitales Lernangebot entwickelt, das ausländische Ärztinnen und Ärzte gezielt auf die medizinische Kenntnisprüfung und die Fachsprachenprüfung für die Approbation in Deutschland vorbereiten soll. Das Programm ist in die medizinische Wissensplattform eRef von Thieme integriert und richtet sich vor allem an Kliniken, die ausländisches Fachpersonal schneller und besser integrieren möchten.
Der Ärztemangel in Deutschland verschärft sich durch den bevorstehenden Ruhestand der Babyboomer-Generation. Gut ausgebildete Medizinerinnen und Mediziner aus dem Ausland können eine wichtige Entlastung darstellen, sofern sie die Approbation erhalten. Voraussetzung ist der Nachweis gleichwertiger medizinischer Kenntnisse – entweder durch Anerkennung des ausländischen Abschlusses oder durch Ablegen der Kenntnisprüfung – sowie der Nachweis sehr guter Deutschkenntnisse, einschließlich medizinischer Fachsprache.

Das neue Angebot umfasst einen strukturierten 40-tägigen Lernplan mit digitalen Lerneinheiten, ausgewählten Fachinhalten und einer klaren Orientierung über prüfungsrelevantes Wissen. Für die Sprachvorbereitung stehen Inhalte von Ernst Klett Sprachen zur Verfügung, ergänzt um medizinische Fachterminologie von Thieme. Kliniken können das Lizenzpaket „eRef Kenntnisprüfung“ für ihre ausländischen Ärztinnen und Ärzte erwerben und so den Integrationsprozess erleichtern. Individuelle Lizenzen sind ebenfalls direkt über den Thieme Shop erhältlich.
Tillmann Weik, Senior Director Product Management bei Thieme, betonte, das Angebot solle ausländischen Ärztinnen und Ärzten den Weg zur Approbation spürbar erleichtern und Kliniken im Wettbewerb um Fachkräfte einen Vorteil verschaffen. Matthias Rupp und Hendrik Funke, Geschäftsführer bei Ernst Klett Sprachen, hoben den gesellschaftlichen Nutzen hervor und erklärten, das Programm leiste einen Beitrag zur Lösung der Fachkräftefrage im Gesundheitswesen.
Redaktion: X-Press Journalistenbüro GbR
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