Psychotherapeuten demonstrieren in Frankfurt gegen Honorarkürzung
Der Verein unith e.V. beteiligt sich am 11. April 2026 erstmals als Mitveranstalter an einer Demonstration in Hessen gegen die geplante Honorarkürzung von 4,5 Prozent für psychotherapeutische Leistungen durch den GKV-Spitzenverband. Die Veranstaltung beginnt um 15.00 Uhr auf dem Opernplatz in Frankfurt am Main.
Erwartet werden mehrere tausend Teilnehmer, darunter Psychotherapeuten in Ausbildung, approbierte Fachkräfte sowie Unterstützer aus Politik, Berufsverbänden und Initiativen. Die Organisatoren wollen mit der Demonstration ein Zeichen gegen die Kürzungen setzen und auf die Folgen für die psychotherapeutische Versorgung aufmerksam machen.

Die geplante Senkung der Vergütung stößt bundesweit auf Kritik. Viele Fachleute warnen, dass weitere Einsparungen die ohnehin angespannte Lage in der psychischen Gesundheitsversorgung verschärfen würden. In mehreren Städten formiert sich derzeit Widerstand durch Demonstrationen und Aktionen von Berufsverbänden und Initiativen.
unith e.V. sieht die Beteiligung als klares politisches Signal. Statt Kürzungen seien nachhaltige Investitionen in die psychotherapeutische Versorgung notwendig, die bereits an vielen Stellen an ihre Grenzen stoße. Eine qualitativ hochwertige Versorgung von Patienten dürfe nicht weiter gefährdet werden.
Der Verein setzt sich bundesweit für faire Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen in der Psychotherapie sowie für eine zukunftsfähige Patientenversorgung ein.
Redaktion: X-Press Journalistenbüro GbR
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